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Überraschung
Gestern entstanden die ersten Fotos von mir im Pflegeplatz. Ich durfte bereits auf den Balkon und habe die Sonne auf mein Fell scheinen lassen. Das war richtig herrlich
und den Vögeln zuzuschauen war ein Spass, nur leider konnte ich sie nicht fangen, da ein Netz mich daran hindert den Balkon zu verlassen. Aber so gross war mein Jagdfieber nun auch wieder nicht
und deshalb blieb ich genüsslich liegen und schaute nur.


Da ich schon den ganzen Tag von einem Ort zum anderen wanderte und immer wieder eine Höhle ausprobierte oder einfach ein ruhiges Plätzchen suchte, waren Margot und Manu vorgewarnt und hatten mich immer wieder im Blick.
Abends kam dann auch noch Rolf auf einen kurzen Besuch vorbei uns schmuste ganz lieb mit mir, sodass ich meine Köpfelspiele spielen konnte. Ach war das schön
. Als er mich am Schluss noch auf den Schoss nahm um lieb zu mir zu sein, sagte plötzlich Margot, dass sie einen Kittenkopf gesehen hätte was mir einbrachte, dass sie mich ins Kittenzimmer taten, damit ich in Ruhe gebären kann.
Doch diese Freude habe ich ihnen nicht gemacht und so bin ich schon wenige Minuten später wieder herum gelaufen und war einfach nervös.
Margot und Manu haben sich darauf hin auf eine lange Nacht vorbereitet und obwohl bei mir die Wehen um 19.30 Uhr einsetzten, dauerte es noch ein Weilchen bis ich dann wirklich soweit war. Um 21.06 Uhr erblickte mein kleiner Bub das Licht der Welt und Margot und Manu mussten mir etwas helfen, da ich als Erstgebärende nicht alles im Griff hatte. So mussten sie die Nabelschnur durchtrennen, damit ich mich um die Erstversorgung kümmern konnte, was ich auch wirklich gut machte. Sie waren hoch erfreut zu sehen, wie ich mich um meinen Sohn kümmerte
. Ich bekam auch noch ein feines Eigelb mit Rahm, das mir neue Kraft schenken sollte und ich trank gierig alles bis auf den letzten Rest auf.
Wiederum dauerte es über eine Stunde bis ich mein zweites Kitten um 22.42 Uhr zur Welt brachte und wiederum mussten mir Margot und Manu zur Seite stehen, was ich übrigens sehr schätzte und mit schnurren bestätigte. Nachdem sie die Nabelschnur durchtrennt hatten und mir mein Kitten geben wollten, stellten sie fest dass etwas nicht stimmte. Sie schauten es ganz genau an, da war keine Atmung, da war nur wenig Wärme und sie befürchteten dass es eine Todgeburt ist, was dann leider so war
. Wir alle waren sehr traurig und obwohl meinem Baby nicht zu helfen war, versuchten die zwei ihr bestes und gaben erst nach einigen Minuten auf, als auch sie einsahen, dass man nichts mehr machen konnte
.
Noch immer hatte ich Wehen, denn die Nachgeburt kam einfach nicht. Erst kurz vor Mitternacht als ich für eine Schmusestunde bei Manu in den Armen lag spürte sie erneute leichte Wehen und kurz darauf kam endlich diese Nachgeburt, welche ich gleich aufass und damit neue Kraft tankte.
Wie es weitergeht erfahrt ihr gleich, doch der 28. April ist nun vorbei.
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