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Den ersten Schock verdaut
Manu war sichtlich schockiert, als sie uns bei Tageslicht das erste Mal sah
. Wir sehen aus wie kleine Dreckspatzen, sind total verwahrlost, unterernährt und haben ganz schlimme Entzündungen an unseren Beinchen und Geschlechtsteilen
.
Die Person die uns unsere ersten 18 Lebenstage betreut hat, war total überfordert und hat nicht gut zu uns geschaut. Unsere Leben hängen an einem seidenen Faden und Manu gibt nun ihr bestes um uns zu retten.
So sahen wir aus, als wir in den Pflegeplatz kamen


und so zeigten wir uns nach dem ersten ausgiebigen Bad


Unsere Köpfchen wird Manu auch noch waschen, doch waren wir so müde nach dem Bad, dass sie uns nicht weiter einem Stress aussetzen wollte. Sie wird uns am Nachmittag fertig putzen, dann sind wir wieder saubere Kitten
.
Das Fläschchen geben braucht bei uns enorm viel Zeit. Manu war fast die ganze Nacht bei uns, denn wenn alle drei ihren Schoppen hatten, konnte sie beim ersten gleich wieder beginnen. Wobei Schoppen nicht ganz richtig ist, denn Manu füttert uns mit einer Spritze, damit sie genau dosieren kann.
Wir benötigen fast 1½ Stunden bis wir alle drei statt sind, denn Manu muss nach jedem Tropfen warten bis wir geschluckt haben, bevor sie uns den nächsten Tropfen geben kann. So muss sie auch immer wieder die Milch erwärmen, damit wir sie gut temperiert in unsere Bäuchlein bekommen.
Mal schauen was die nächsten Tage bringen. Manu hofft ganz fest, dass wir alle überleben, doch leider stehen unsere Chancen sehr schlecht
.
Wir melden uns wieder.
Tschüss zusammen
Eure kleinen Kämpfer
.
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